Glücklich
Glücklich

Glücklich

Warst du schonmal glücklich? So richtig glücklich? Wann war das? Wie kam es dazu? Was haben die Momente gemeinsam?

Ich kann mich sehr gut an einige meiner sehr glücklichen Momente erinnern, und einer davon war vor etwa 4 Jahren während meinem Auslandsjahr in Vietnam.

Ich saß auf dem Motorrad, inmitten der Berge von Vietnam, 200 km Serpentinstraßen hinter mir und wir hatten den Spaß unseres Lebens. Ich war high vom Motorradfahren. Voll im Moment. Gestern, morgen, Gedanken über das was hätte würde könnte gab es nicht.

Tagsüber sind wir mit unseren gekauften/geliehenen Motorrädern den HaGianng Loop gefahren und von einem Ort zum nächsten gefahren. An mehreren Abenden wurden wir zu verschiedenen Hochzeiten eingeladen und zu vietnamesischer Karaoke tranken wir „Happy Water“ mit dem Locals. An anderen Tagen gab es Partys in den Backpackerlodges am Wegesrand oder eine Übernachtung mit Locals auf einem Hausboot inmitten der Berge von HaGiang.

Serpentinstraßen und Reistrassen in der Nähe von Sapa
Ausblick auf den Nho Que – unten am See die Anleger für die Nacht darauf

Glückliche Zeiten und Momente haben sie einiges gemeinsam. Sie sind im Moment, voller Action, ohne Erwartungen und oft unter Freunden und Familie. Sie lassen sich schwer beschreiben. Man ist „out of the head“. Es gibt keine Limits – keine Gedankenfilter, keine Blockaden. Ich bin in line mit mir selbst.

Im Moment lese ich das Buch „Jetzt“ von Eckhart Tolle und in diesem Buch stellt der Autor einige Dinge dar, die glücklich machen oder uns vom Glücklichsein abhalten. Wie zum Beispiel viele Gedanken eine Reaktion auf unsere Emotionen sind und sich gerne als Ballast in das Leben einschleichen. Alleine wenn wir diese Gedanken abschalten und im Jetzt leben können wir freier und unbeschwerter werden und ersparen uns vieles, dass uns ablenkt.

Don´t seek happiness. If you seek it, you won´t find it, because seeking is the antithesis of happiness. Hapiness is ever elusive, but freedom from happiness is attainable now.

Eckard Tolle

Ständig kreisen irgendwelche Gedanken im Kopf über das was war und vor allem das was werden könnte. Szenarien, die nie eintreten werden und die nicht zur Lösung beitragen. Warum leben wir nicht im Moment? Genießen das was ist und und tun das, was uns in den Sinn kommt? Die Frage an sich hält dabei schon vom im Jetzt leben ab und sollte nicht gestellt werden, da sie wie im Zitat beschrieben genau das Gegenteil bewirkt.

Ein weiterer Ansatz ist das „Letting Go“ von Richard R. Hawkins. Wie das gehen soll erklärt Julien Blanc.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert